FORUM OST & WEST
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Das vom Rheinisch-Bergischen Kreis organisierte
"Forum Ost & West: Kulturprojekte mit Polen" hat zehnten Geburtstag Musikschule Leichlingen beteiligt sich

Leichlingen. Die Musikschule Leichlingen, die bislang bei jedem Programm mitgewirkt hat, war auch in diesem Jahr mit von der Partie. Während sie sich in den vergangenen Jahren mit einem Jazzworkshop und gemeinsamen Konzerten der Lehrkräfte an dem Projekt beteiligten, organisierte die Musikschule in diesem Jahr zum ersten Mal einen deutsch-polnischen Orchesterworkshop.
Der große Erfolg und die gewonnenen Erfahrungen der insgesamt zwölf in Leichlingen und in der englischen Partnerstadt Henley-on-Thames organisierten Orchesterworkshops durch die Musikschule hatten die Veranstalter ermutigt, anlässlich des "Forum Ost & West" nach einer polnischen Stadt oder Schule zu suchen, mit der ein gleichartiges Projekt verwirklicht werden konnte.
Durch den Kontakt einer an der Musikschule tätigen Klavierlehrerin, die vor wenigen Jahren aus Polen nach Deutschland übergesiedelt ist, entstand die Verbindung nach Tychy, zu einer allgemeinbildenden Schule mit musischem Zweig und angeschlossener Musikschule. Schon beim ersten Kontakt mit der nach Deutschland eingeladenen Schulleiterin wurde im Sommer 2001 klar, dass die Chancen zur Verwirklichung gut waren. Beim Gegenbesuch des Schulleiters der Musikschule der Stadt Leichlingen in Tychy wenige Wochen später, wurde die Planung bereits sehr konkret eingeleitet.
Das eigentlich aus der Not des fehlenden Orchesters geborene Projekt "Orchesterworkshop der Musikschule" erwies sich für derartige Kontakte als geradezu maßgeschneidert. Nach einem Wochenende gemeinsamer non stop Probenarbeit wuchsen die Beteiligten, gleich welchen Alters, Leistungsstandes oder Nationalität zu einer Gruppe zusammen, die , durch das gemeinsame Ziel hochmotiviert, im Abschlusskonzert ihren Erfolg fand und auf diese Weise ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis erfahren hat. Die Bürgerbegegnungen zwischen den Staaten in Europa nehmen einen wichtigen Platz beim Zusammenwachsen der Gemeinschaft ein, weil sie das Verstehen der unterschiedlichen Lebensart in den Teilnehmerländern fördern und unterstützen.
Die Kinder und jugendlichen Gäste im Alter von zwölf bis 17 Jahren erfuhren durch gemeinsame Probenarbeit, Konzerte, gemeinsamen Schulbesuch, gemeinsam gestaltete Freizeit in den Familien und Ausflüge in die umgebenden Städte eine Menge über ihre Gastgeber und das Nachbarland. Die musikalische Arbeit und der damit verbundene gemeinsame Erfolg, bildeten eine zusätzliche Komponente, durch die das Ereignis den Beteiligten noch lange in der Erinnerung bleibt. Die Unterbringung in den Familien intensiviert die Erfahrung. Bei der möglichen Fortsetzung der Begegnungen können alle Beteiligten sowohl Gäste wie auch Gastgeber in folgenden Jahren sein. Durch eine angestrebte Kontinuität wird erwartet, dass sich Kontakte und Freundschaften bilden, die auch über das Ereignis hinaus Bestand haben.

Wochenpost Leichlingen, 2.10.2002





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