Die Aufnahmen des ehemaligen stern-Fotografen Harald Schmitt dokumentieren Widerstandsmomente im Osten im Zeitraum von 1978 bis 1991: Von den ersten Protesten streikender Arbeiter auf der Danziger Lenin-Werft, über die ersten Friedensgottesdienste in Dresden bis zur Entmachtung von Michail Gorbatschow. Durch die Verknüpfung der Fotos aus der DDR mit denen aus umliegenden kommunistischen Staaten wird deutlich, wie sehr die Entwicklung in der DDR und in den osteuropäischen Ländern ineinandergreifen.
„Die Fotos von Menschen und Orten des Umbruchs lassen die großen Veränderungen in diesem Jahrzehnt, die Europa und die Welt geprägt haben, spürbar werden. Harald Schmitt arbeitete nach seiner Ausbildung zum Fotografen u.a. bei der Agentur "sven simon" in Bonn. Von 1977-2011 war er festangestellter Fotograf beim Magazin "stern", in diese Zeit fiel sein Aufenthalt in der DDR von 1977-1983. Harald Schmitt wurde sechs Mal mit dem "World Press Award" für seine Fotografien ausgezeichnet.
"Aufbruch im Osten. Fotografien von Harald Schmitt" ist eine Ausstellung der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Zusammenarbeit mit Harald Schmitt. Die Erstpräsentation fand im Haus der Geschichte Bonn vom 28. Juni 2014 bis 16. August 2015 statt.
Ort: Kreishaus, Am Rübezahlwald 7, 514669 Bergisch Gladbach
Eintritt: frei
Montag – Donnerstag 08:30 – 16:00 UhrFreitag 08:30 – 14:00 Uhr
Link zum Thema: https://www.hdg.de/leih-ausstellung/aufbruch-im-osten-fotografien-von-harald-schmitt/